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Lukas 15, 1-10 Gott sucht Sünder

„Gott sucht Sünder!“ habe ich meine Predigt überschrieben. Das heißt, Gott will die Sünder bei sich haben. Er gibt sie nicht auf. Sie sind ihm willkommen. Und das heißt, dass er sich auf den Weg zu ihnen macht. Er sucht sie. Er will sie unbedingt finden. Überall, wo Jesus ist, hängt ein Schild, auf dem steht: „Sünder willkommen!“

Jubelnde Jünger und schreiende Steine

Wenn man gemeinsam Gott lobt, mit den gleichen Worten, mit den gleichen Melodien, an einem Ort mit der gleichen Ausrichtung auf Gott, dann wird man irgendwie ein Leib, eine Einheit, ein großer Chor, mit einer Stimme. Das fehlt uns.

Jesus trägt sein Kreuz

Was hat Jesus wohl gedacht,  als er sein Kreuz durch die Straßen von Jerusalem  trug. Über alle Kräfte erschöpft.  Ausgepeitscht. Verhöhnt und geschlagen von den Soldaten. Die schaulustigen Gaffer in den engen Straßen gehen kaum zur Seite.  Sie berühren sich fast. So nahe kommen sie Jesus, als er sein Kreuz trägt.

Petrus verleugneut Jesus

Nur Petrus folgt den Soldaten und ihrem Gefangenen heimlich. Er will sehen, wohin man ihn bringt. Er will mit leiden, wenn auch in sicherer Distanz. Petrus ist ein heimlicher Nachfolger. Keiner soll ihn sehen. „Petrus aber folgte von ferne“ schreibt Lukas. Kann man das, Jesus von ferne folgen? Wie viel Distanz zu Jesus kann man halten als Nachfolger? Wie nahe muss man heran, an seine Leiden? Wo fängt Verleugnung an?

Hoffnung Angesichts von Trauer

Ich möchte sie heute auffordern, die Seiten zu wechseln. Von Trauer und Trübsinn hin zur Freude und zur Freiheit. Von Resignation hin zur Hoffnung. In Israel gibt es einen Ort namens Nain. Mit ai. Im Norden von Israel. Nain ist berühmt, geadelt, etwas ganz Besonderes, weil Jesus einmal dort war.

Vier Arten zu hören

Auf Gottes Wort kann man sehr verschieden hören. Und ihn wirklich zu hören, nicht nur mit den Ohren, sondern ihn mit dem Herzen hören, mit dem ganzen Menschen vor ihm zu sein, das ist alles andere als selbstverständlich. Das ist kein Geheimnis, dass Gott  viel  reden kann  und  wir nicht hören.