Johannes 20, 11-18 Eine Trauernde wird zur Predigerin

Liebe Gemeinde,

Die Freude gehört zum Osterfest. „Der Herr ist auferstanden!“ „Er ist wirklich auferstanden!“ Etwas absolut Neues hat begonnen. Gott hat den Weg zu sich selbst für uns frei gemacht. Wir dürfen zu Gott gehören. Wir haben Hoffnung über den Tod hinaus. Gott hat für uns in seinem Sohn gelitten, damit wir leben können. Jetzt ist er auferstanden als Erster und viele, viele, viele werden ihm folgen in die Ewigkeit. Freude, Dankbarkeit, Staunen gehören zum Osterfest. Aber der Weg dahin ging durch Trauer, Tränen und Verzweiflung. Angefangen hat der Ostertag alles andere als fröhlich.

Maria aus Magdala war sehr früh zum Grab gegangen. Sie wollte Jesu Leichnam salben. Sie wollte ihm die letzte Ehre geben, trauern sich erinnern, ihm noch einmal nahe sein. Lukas schreibt, dass noch zwei weitere Frauen bei ihr waren: Eine Salome und eine weitere Maria. Johannes legt den Focus ganz auf Maria aus Magdala. Eine Frau mit Vergangenheit, Prostituierte, okkult belastet, verachtet, Jesus hatte sie geheilt und befreit. Eine Frau, die durch Jesus ein neues Leben bekommen hatte. Ihn hat sie verehrt, ihm ist sie nachgefolgt, alles hat sie ihm verdankt.

Es ist noch dunkel, als sie sich mit den anderen Frauen dem Grab von Jesus nähert. Ein Schrecken durchfährt sie, als sie sieht, dass der Stein vor dem Grab weggerollt ist. Ohne sich weiter zu nähern, läuft sie zu den Jüngern. Die Jünger wollen es gar nicht glauben. Petrus und Johannes aber laufen sofort zum Grab. Johannes ist der Schnellere, bleibt aber vor dem Grab stehen. Petrus geht hinein: Der Leichnam ist weg! Keine Frage: Sie haben den Leichnam gestohlen!

Petrus, Johannes, die Frauen, keiner sagt etwas. Der Schock lähmt sie. Die Verhaftung Jesu, die Folter, der grausame Tod ihres Herrn liegt gerade drei Tage zurück. Sie mochten nichts essen, se konnten kaum schlafen, sie wussten nicht, wie es weitergehen soll. Und jetzt das noch!

Kreuzigungen gab es viele damals. Es war die Hinrichtungsart der Römer für Verräter, Widerständler, für entlaufende Sklaven. Aber eine Grabschändung? Für Juden ein totales No-Go. Haben die Römer den Leichnam gestohlen? Warum tun sie so etwas? Ostern beginnt mit einem Schock. Das leere Grab hatte den Jüngern nichts Gutes zu sagen. Niemand, der vor einem leeren Grab steht, denkt doch, dass der Tote auferstanden ist. Das leere Grab war zu allem Leiden ein großer Schrecken obenauf.

Das leere Grab ist ein Fakt, ganz klar, auch später unbestritten. Als die Jünger beginnen zu predigen, dass Jesus auferstanden sei, hätten die Juden und die Römer nur zu gerne den Leichnam Jesu aus dem Grab geholt, um sie zu widerlegen. Aber er war weg. Das Grab war leer. Niemand konnte das bestreiten.

Der Ostermorgen war ein Alptraum. Jesus war nicht nur ihr Lehrer, ein Freund; die Jünger haben ihr Leben für ihn gegeben, alles für ihn aufgegeben. Mit ihm ist ihre Zukunft gestorben. Mit ihm ist auch ihr Leben gestorben, ihre Hoffnung, ihr Glaube. – Alle sind weg. Zurück zu den anderen. Nur Maria aus Magdala, sie kommt noch einmal zurück ans Grab und sie weint. Ich lese Johannes 20, 11-18 (nach der Gute-Nachricht-Übersetzung)

11 Maria stand noch draußen vor dem Grab und weinte. Dabei beugte sie sich vor und schaute hinein. 12 Da sah sie zwei weiß gekleidete Engel. Sie saßen an der Stelle, wo Jesus gelegen hatte, einer am Kopfende und einer am Fußende. 13 »Frau, warum weinst du?«, fragten die Engel. Maria antwortete: »Sie haben meinen Herrn fortgetragen und ich weiß nicht, wo sie ihn hingelegt haben!«
14 Als sie sich umdrehte, sah sie Jesus dastehen. Aber sie wusste nicht, dass es Jesus war. 15 Er fragte sie: »Frau, warum weinst du? Wen suchst du?« Sie dachte, er sei der Gärtner, und sagte zu ihm: »Herr, wenn du ihn fortgenommen hast, dann sag mir, wo du ihn hingelegt hast. Ich will hingehen und ihn holen.«
16 »Maria!«, sagte Jesus zu ihr. Sie wandte sich ihm zu und sagte: »Rabbuni!« Das ist Hebräisch und heißt: Mein Lehrer! 17 Jesus sagte zu ihr: »Halte mich nicht fest! Ich bin noch nicht zum Vater zurückgekehrt. Aber geh zu meinen Brüdern und sag ihnen von mir: ›Ich kehre zurück zu meinem Vater und eurem Vater, zu meinem Gott und eurem Gott.‹« 18 Maria aus Magdala ging zu den Jüngern und verkündete: »Ich habe den Herrn gesehen!« Und sie richtete ihnen aus, was er ihr aufgetragen hatte.

Ostern beginnt nicht fröhlich. Der Weg zum Auferstandenen, ihn zu erkennen, der Weg zu neuer Freude und Hoffnung, er geht durch Trauer und Tränen. – Maria geht noch einmal zum Grab und sie weint. Sie gibt nicht auf. Das kann doch nicht sein. Sie will Jesus finden, den Toten. Sie will ihn ins Grab zurückbringen. Sie braucht einen Ort für ihre Trauer haben, irgendeinen Ort, wo sie ihm nahe sein kann. Alle Sinne, alles, was sie denkt und fühlt, ist darauf ausgerichtet.

Ich möchte an der Stelle einmal anhalten. Ich erzähle gleich weiter, was passiert ist.  Aber was können wir tun, dass wir Teil der Geschichte werden, dass wir „unser Ostern“ erleben? Wir sind doch auch nicht nur fröhlich, auch wenn heute Ostern ist. Das geht doch bei uns auch nicht automatisch, dass plötzlich alle Trauer, alle Sorge, Ängste, Verletzungen, offenen Fragen an unser Leben, weg sind, nur weil heute Ostern ist. Was sind unsere Gräber, an denen wir stehen? An welchen Punkten unseres Lebens haben wir keine Hoffnung mehr? Wo sind wir gestorben? Wo weinen wir?  Wo hat der Tod bei uns besiegt oder uns mit einem leeren Grab zurückgelassen?

Ich glaube, dass die Texte der Bibel uns mit hineinnehmen wollen, uns ansprechen wollen, dass wir auch etwas von dem erleben, was Menschen dort erlebt haben. Darum möchte ich uns ermutigen, auch unsere Trauer, unseren Schrecken mit ans Grab Jesu zu bringen. Vielleicht können wir auch mit Maria weinen und mit Maria Jesus suchen. Und finden! Heute dem Auferstandenen begegnen, da, wo uns das Leben wehtut. Was ist dein Grab, an das du heute gehst, und in dem du Jesus suchen und finden möchtest? Bringe deine Zweifel, deine Fragen und Trauer mit und finde heute Jesus darin.

Maria sucht den Leichnam. Sie muss selbst noch einmal nachsehen. Jetzt beugt auch sie sich in das Grab hinein. Zu groß ist die Ehrfurcht, das Grab zu betreten. Und da sieht sie zwei Gestalten, zwei Männer in hellen Gewändern, zwei Engel. Sie sitzen im Grab. Der eine, wo die Füße Jesu lagen, der andere, wo sein Kopf gelegen hat. Engel, könnte man denken, Engel sind doch ein klarer Hinweis, dass Gott hier am Werk ist. Engel sind Boten aus Gottes Welt.
Maria aber erkennt sie nicht als Engel. Maria ist ganz in ihrer Trauer gefangen.

„Warum weinst du?“ fragen die beiden. Maria sieht nicht das Göttliche, Gottes Zeichen und Boten, sie sieht nur die Lücke zwischen den beiden dort im Grab, wo er gelegen hat. Maria sieht nur, was ihr fehlt, was ihr weh tut, wonach sie sich sehnt. „Sie haben meinen Herrn weggenommen und ich weiß nicht, wo sie ihn hingelegt haben!“ sagt sie. Das ist ihre Frage. Immer wieder wiederholt sie diesen Satz innerlich. „Sie haben meinen Herrn weggenommen und ich weiß nicht, wo sie ihn hingelegt haben!“ Die Engel schweigen. Als ahnte sie, dass da noch jemand hinter ihr steht, dreht Maria sich um. Jesus steht vor ihr. Der Auferstandene. Maria aber erkennt ihn nicht!

Wieder möchte ich kurz anhalten: Wo kann uns das passieren, dass wir nur die Lücke sehen, dass wir uns nur darum drehen, was uns fehlt, wonach wir uns sehnen, dass wir aber nicht sehen, dass Gott seine Boten schon in unser Grab geschickt hat, dass Gott schon am Werk ist, dass wir nicht ohne ihn und nicht ohne seine Hilfe sind, da, wo uns das Leben weh tut?

Vielleicht sind Gottes Engel schon da und wir sehen nur die Lücke. Vielleicht stehen wir schon vor Jesus, weil er zu uns gekommen ist, und wir erkennen ich nicht, weil wir noch ganz in uns feststecken. Unsere Gefühle, unsere Fragen, was wir erlebt haben oder noch erleben, das ist so wichtig, das steht so groß vor uns, dass wir „Jesus für den Gärtner halten“.

Bei Maria aus Magdala war es so. Jesus steht vor ihr und sie hält ihn für den Gärtner. Auf einem Friedhof naheliegend! Dass Jesus vor ihr stehen könnte, war absolut ausgeschlossen! Sie hatte zu den Wenigen gehört, die es bis zu seinem Tod am Kreuz ausgehalten haben.   Sie ist nicht weggelaufen.  Sie hat mitgelitten. Sie hat gesehen, wie einer der Henker ihm noch mit einer Lanze in die Seite gestochen hat, um sicher zu sein, dass er tot war. Maria denkt und fühlt absolut folgerichtig. Wenn der Gärtner schon so früh hier ist, dann wird er wissen, was passiert ist, oder selbst den Leichnam herausgeholt haben.

Jesus hat auch zu dieser Verwechslung beigetragen. „Frau, was weinst du?“ hat er sie gefragt. Er hat sie nicht gleich mit Namen angesprochen. Er wollte gar nicht gleich erkannt werden. Er wollte, dass sie erzählen kann, ihre Trauer und Verzweiflung aussprechen, wen oder was sie sucht, was ihr Schmerz oder auch was ihre Hoffnung ist.

Am gleichen Tag noch wird Jesus zwei Jüngern begegnen, die auf dem Weg nach Emmaus sind. Beide sind in Trauer wie Maria. Beide reden über das Grauen, das passiert ist. Beide reden über Jesus, was sie mit ihm erlebt haben. Am gleichen Tag noch tritt der Auferstandene neben sie, geht ihren Weg neben ihnen, und fragt sie: „Worüber redet ihr? Was seid ihr so aufgeregt? Was ist passiert?“ Obwohl er es doch weiß! Und dann erzählen sie Jesus ausführlich, wer Jesus war, was er ihnen bedeutet hat, was mit ihm geschehen ist. Und erst als sie in einem Haus der beiden angekommen sind, gibt Jesus sich ihnen zu erkennen. (Lukas 24) – Vielleicht wollte Jesus auch, dass Maria am Grab erzählen kann, klagen kann, sich selbst erst einmal bewusst wird. „Frau, was weinst du?“

Ich will noch einmal anhalten. „Frau, was weinst du?“ Das ist eine sehr merkwürdige Frage auf einem Friedhof. Man geht nicht auf einem Friedhof zu einer Frau und fragt sie „Warum weinst du?“ Das ist doch klar.  Hier trauert jemand um einen Verstorbenen! Aber vielleicht fragt Jesus das nicht nur Maria. Vielleicht fragt er es alle Menschen, die mit ihm leben, die ihm nachfolgen. Vielleicht fragt er es auch uns heute auf den „Friedhöfen“ unseres Lebens:  „Warum weinst du?“ „Wen suchst du?“ „Was ist deine Sehnsucht?“ Suchst du den toten Jesus oder den auferstandenen Christus?“

„Warum weinst du?“ Das ist keine billige Frage, kein billiger Trost. Jesus trägt die Male seiner Folter noch an sich, als er Maria fragt. Er hat schrecklich gelitten. Er hat geschrien. Er hat Gott weit weg erlebt. „Mein Gott, warum hast du mich verlassen!“ hat er laut gerufen. Aber gerade deshalb, darf Jesus diese Frage stellen: „Warum weinst du?  Ich bin da. Ich habe den Tod überwunden. Ich bin an deiner Seite! Ich lebe. Du sollst auch leben! Du kannst mir vertrauen!“ „Wen suchst du?“ fragt Jesus. Das ist die entscheidende Osterfrage: „Wen suchst du?“ Das ist die entscheidende Frage, wenn wir Ostern in einen Gottesdienst gehen, wenn wir Ostern an unsere Trauer gehen und unseren Schmerz zulassen. „Wen suchst du?“

Jesus sagt Maria nicht „Hör auf zu weinen!“ Das Weinen ist gut. Der Schmerz kommt hoch. Man versteckt nichts.  Man verstellt sich nicht mehr, wenn man weint! Aber im Weinen soll sie sich diese Frage stellen: „Wen suchst du? Was willst du? Wer soll deine Trauer berühren? Wer soll dir neu Leben schenken?“ Bist du bereit, umzudrehen und Jesus zu sehen? Wenn wir unsere Trauer nicht mitbringen und wenn wir auf die Frage keine Antwort haben, „Wen suchst du?“, dann erleben wir Ostern als eine Gedächtnisfeier. Dann freuen wir uns, danken und staunen, was einmal passiert ist. Aber Ostern ist die beste Gelegenheit selbst vor dem Auferstandenen zu stehen.

Marias Antwort bleibt noch ganz in ihrer Welt. „Hast du ihn weggetragen? Wo liegt er, damit ich ihn ins Grab zurücklegen kann?“ „Maria!“ sagt Jesus.  Er ruft sie bei ihrem Namen.  Das verändert alles. „Fürchte dich nicht, ich habe dich bei deinem Namen gerufen, du bist mein!“ (Jesaja 43,1) Alle Theorie, all unser Suchen hat ein Ende, wenn er uns mit Namen anspricht.  Da werden mir die Augen geöffnet. Hat er dich auch schon angesprochen? Hast du auch deinen Namen gehört? Der Name steht für uns selbst. Wer wir sind, was uns ausmacht.  Wenn ich ihn höre, wie er sagt „Norbert“, dann ist es egal, wie viele Norberts noch im Raum sind.   Dann weiß ich, dass er mich meint. Er hat mich angesprochen.

„Rabbuni!“ antwortet Maria. Das ist eine sehr vertraute Anrede. „Mein Lehrer!“ „Mein Meister!“ Sofort will sie ihn umarmen, vielleicht vor ihm niederfallen und seine Füße berühren, vielleicht will sie ihm die Hand geben, ihn küssen. Sie hat doch ihren Herrn zurück! Jetzt kann es doch weitergehen. Alles wie vorher. Sie haben sich nicht geirrt. Jesus lebt! Er aber wehrt ihr: „Berühre mich nicht! Ich bin noch nicht zum Vater aufgefahren. Ich bin nicht mehr der Alte.  Ich werde nicht mehr mit euch durch Galiläa reisen. Ich habe einen neuen Leib. Ich werde euch anders begleiten als leiblich. Rühre mich nicht an.“ Durch den Heiligen Geist wird er allen Menschen weltweit nahe sein, in ihnen leben, die ihm vertrauen. Durch den Heiligen Geist wird er sie trösten, an alles erinnern und leiten.

Dann macht Jesus Maria aus Magdala zur allerersten Predigerin im neuen Bund.  Sie wird die allererste Verkündigerin des Auferstandenen. „Geh aber hin zu meinen Brüdern und sage ihnen: Ich fahre auf zu meinem Vater und eurem Vater, zu meinem Gott und eurem Gott.“ Der Kirchenmann Hippolyt aus Rom, im Jahre 235 auf Sardinien verstorben, Hippolyt nennt Maria aus Magdala die Apostelin der Apostel; lateinisch: apostola apostolorum.

Die erste Zeugin der Auferstehung ist eine Frau: Maria aus Magdala. Eine für die Antike äußerst ungewöhnliche Zeugin. Frauen gelten damals vor Gericht nur bedingt als rechtsfähig. Ihre Aussage hat in einem Verfahren keine Beweiskraft. Dazu kommt, dass es sich bei Maria Magdalena um eine anrüchige Frau handelt: Sie hat bis zu ihrer Begegnung mit Jesus als Prostituierte gearbeitet. Zudem scheint sie okkult belastet gewesen zu sein. Ausgerechnet sie wird in den Evangelien übereinstimmend als erste Zeugin des auferstandenen Jesus genannt. So etwas kann sich niemand ausgedacht haben. So etwas kann sich nur Gott ausdenken. Er macht Menschen zu Zeugen, die Brüche haben. Er macht Frauen zu Verkündigerinnen.

In allen Evangelien sind es Frauen, die zuerst am Grab waren und als Erste den Auferstandenen verkündigt haben. Paulus zählt in seinem großen Auferstehungskapitel 1. Korinther 15 ganz viele Männer auf, die den Auferstanden gesehen haben. Aber auch er noch nennt keine einzige Frau. Frauen und Kinder zählten nicht als Zeugen. Ihr Wort galt nichts.

Auch die Jünger glauben Maria zunächst nicht. Sie hielten es für Geschwätz (Lukas 24,11).  Gott beauftragt Frauen und die frommen Männer sagen „Frauen haben hier nichts zu sagen. Frauen reden viel! Da hat sie sich etwas eingebildet.“ Auch die Jünger waren noch in ihrer Verzweiflung gefangen. Auch bei ihnen gab es noch keinen Platz für neue Hoffnung. Und auch ihnen musste Jesus erst persönlich begegnen, damit sie glauben konnte.

„Geh aber hin zu meinen Brüdern!“ sagt Jesus der Maria. Das erste Mal überhaupt nennt Jesus seine Jünger seine Brüder! Seine Nachfolgerinnen nennt er seine Schwestern! Sein himmlischer Vater ist jetzt auch ihr himmlischer Vater! Sein Gott ist ihr Gott! Und Jesus geht voran. Er ist der Erste in einem großen Protestmarsch gegen den Tod. Sie werden ihm folgen. Er geht voraus und bereitet ihre Wohnungen im Hause des Vaters.

Jetzt ist Ostern ein Freudenfest. Mit Maria aus Magdala fängt alles an. Maria ist die erste. Sie hat geweint und hat den toten Jesus gesucht. Als sie ihn ihren Namen sagen hört, gehen ihre Augen auf. Und dann geht sie los. Lächelnd, fröhlich, fest, als Frau, um zu tun, was er ihr gesagt hat:  Sie sagt es weiter: Der Herr ist auferstanden! Er ist wirklich auferstanden!

Amen.

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