Psalm 24

Heute geht es um unsere Willkommenskultur. Ob wir eine lebendige Gemeinde sind, ob wir lebendige Christen sind, das zeigt sich an unserer Willkommenskukltur.

Jesaja 63, 15 – 64,3 Vater, reiß den Himmel auf

Ein Klagelied im Advent. Am Ende nicht ohne Hoffnung. Es kann doch nicht sein, dass Gott sich so geändert hat. Es kann nicht sein, dass er uns nicht mehr sieht, uns nicht mehr hört, dass ihn unser Elend kalt lässt. Gott ist doch nicht unbekannt verzogen

Römer 13, 8-12 Der Tag ist nicht mehr fern

Manchmal wache ich auf und habe keine Ahnung, wie spät es ist. Ist es erst drei Uhr oder schon sechs Uhr? Draußen ist es noch dunkel. ‚Die Nacht wird wohl noch eine Weile andauern‘, denke ich. Dann aber höre ich Kirchenglocken. Die Nacht ist vorgerückt, der Tag ist nicht mehr fern.

Jesaja 65, 17-25  Hoffnung in den Trümmern

Sie waren beide nicht zuhause, als es passierte. Ein Erdbeben. Ein Erdrusch. Der kleine Bach wurde zum reißenden Strom. Sie waren weit weg im Urlaub. Sie hatten gehört von der Katastrophe. „Wie schrecklich muss es den Betroffenen gehen!“ dachten sie. Ihr eigenes Haus wähnten sie in Sicherheit. Dann aber sehen sie es: Ihr Haus gleicht einem Trümmerhaufen.

1. Petrus 1, 4-7 Ein Haus aus lebendigen Steinen

Ein Stein für sich alleine nützt gar nichts. Auch wenn er überhaupt keinen Fehler hat. Alleine mach er keinen Sinn. So ein Stein allein liegt irgendwo herum, ohne Funktion. Vermutlich ist er sogar noch ein  Hindernis.  So ein Klinkerstein ist dazu da, um mit ihm ein Haus zu bauen. Nur im Verbund mit anderen Steinen macht er Sinn. Verbund bedeutet, dass er mit anderen zusammengebaut wird. Verbund bedeutet, dass er andere Steine trägt und dass er selber von anderen getragen wird.

Galater 5, 1-6 In Freiheit leben

Willkür ist die eine Gefährdung der Freiheit. Gesetzlichkeit ist die andere Gefährdung der Freiheit. Damals in Galatien und bis heute. Immer wieder wollen Menschen mit Geboten festlegen, wie Christen zu sein haben.