Jesus trägt sein Kreuz (Lukas 22 + 23)

Was hat Jesus wohl gedacht,  als er sein Kreuz durch die Straßen von Jerusalem  trug. Über alle Kräfte erschöpft.  Ausgepeitscht. Verhöhnt und geschlagen von den Soldaten. Die schaulustigen Gaffer in den engen Straßen gehen kaum zur Seite.  Sie berühren sich fast. So nahe kommen sie Jesus, als er sein Kreuz trägt.

Petrus verleugneut Jesus (Lukas 22, 54-62)

Nur Petrus folgt den Soldaten und ihrem Gefangenen heimlich. Er will sehen, wohin man ihn bringt. Er will mit leiden, wenn auch in sicherer Distanz. Petrus ist ein heimlicher Nachfolger. Keiner soll ihn sehen. „Petrus aber folgte von ferne“ schreibt Lukas. Kann man das, Jesus von ferne folgen? Wie viel Distanz zu Jesus kann man halten als Nachfolger? Wie nahe muss man heran, an seine Leiden? Wo fängt Verleugnung an?

Judas, ein Jünger Jesu (Matthäus 26 u. 27 ausgewählte Verse)

Ich möchte heute von einem Jünger von Jesus erzählen, von einem Menschen, den Jesus selbst in seine Nachfolge gerufen hat, in den engsten Kreis seiner Vertrauten, einen, der zu den Zwölf gehörte. Heute geht es um einen, der alles für Jesus zurückgelassen hat, um ihm nachzufolgen und der ihn doch am Ende verraten hat. Er hat ihn den oberen Juden ausgeliefert. Es geht um Judas.

Wer sein Leben liebt, gibt es Jesus (Joh 12, 20-28)

Liebt ihr eure Leben? Wer liebt sein Leben? Zeigt doch mal. Hebt doch mal eine Hand. Was aber sagt ihr dazu: Jesus sagt „Wer sein Leben liebt, der wird es verlieren!“ Was soll das? Wenn jemand sein Leben nicht lieben kann, das ist doch  traurig! Das kann Jesus doch nicht wollen

Wie Christen leben sollen (Epheser 5, 1-8 )

Lebensbereiche, die Macht über uns haben können, in denen wir Menschen beschenken oder uns und anderen schaden können. Unzucht ist das Erste. Ich will da heute einen Schwerpunkt setzen. Im engeren Sinn meint das Wort, das Paulus verwendet, porneia die Prostitution. Pornä ist die Prostituierte.

Einigkeit in der Gemeinde (Philipper 2,1-4)

Nur wer eine Gemeinde liebt, wer die Menschen wertschätzt und darauf vertraut, dass Gott in ihr wirkt, die oder der kann ihr auch Kritisches sagen und wird gehört werden. Wer seine Vision, seine Sicht von Gemeinde mehr liebt als die vorfindliche reale Gemeinde, der wird ihr schaden.